Vorsorge · 4 Min. Lesezeit
Muttermale checken: die ABCDE-Regel einfach erklärt
Fünf Kriterien, mit denen du selbst erkennst, wann ein Muttermal ärztlich abgeklärt gehört.
5. März 2026

Dr. med. Lena Hoffmann
Ärztin, Dermatologie · Aktualisiert am 6. August 2026
Die ABCDE-Regel ist ein einfaches Raster, mit dem du auffällige Pigmentmale erkennst. Sie ersetzt keine ärztliche Untersuchung, hilft aber bei der Selbstbeobachtung.
A wie Asymmetrie
Ein unauffälliges Mal ist meist rund oder oval. Zwei gedachte Hälften, die nicht zueinander passen, sind ein Warnzeichen.
B wie Begrenzung
Unscharfe, ausgefranste oder gezackte Ränder sind auffällig.
C wie Colour
Mehrere Farbtöne in einem Mal, etwa schwarz, braun, rot oder bläulich, gehören abgeklärt.
D wie Durchmesser
Male über fünf Millimetern oder sichtbares Wachstum sollten kontrolliert werden.
E wie Evolution
Jede Veränderung in Form, Farbe oder Größe, außerdem Jucken, Nässen oder Bluten.
So gehst du im Alltag vor
Kontrolliere deine Haut einmal im Quartal bei gutem Licht, nutze für den Rücken einen Spiegel oder Fotos. Auffällige Male fotografierst du mit einem Maßstab daneben, so lassen sich Veränderungen später sicher beurteilen.
Mindestens ein zutreffendes Kriterium ist ein Anlass für eine ärztliche Abklärung. Bei mehreren Kriterien gilt: nicht warten.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung oder Diagnose.


